Archive for March, 2007

Tag der Müdigkeit

Ich glaub’s ja selbst nicht so recht, aber in TGI hätte ich glatt einschlafen können und das gleich in der vordersten Reihe. Aber bei 1 1/2 Stunden was SI-Basiseinheiten sind und wie man diese hinzuschreiben hätte, schaltet man zwangsläufig ab. Vor allem, wenn man sowieso nicht so gut geschlafen hat und kein Kaffee in der Nähe war.
Und im Zug hätte ich das durchaus fortsetzen können, wäre da dann nicht das Problem, dass ich meine Aussteigestation verpassen könnte gegeben.

Sprüche, the next one!

“Wie heißt denn noch mal die Krankheit von Microsoft? Ah, Frontpage.”
The one and only Gebert.

“Ihre erste Tasse Java.”
Gelesen auf den Folienausdrucken eines Erstsemesters. Wie schmeckt denn Java?

“Fortran kapiert komplexe Zahlen.”
Gehört in LAL

“Boa, das ist ja ein Syncrodrive!”
Aus der Robotik AG. Da schlagen Robotiker und Männerherzen höher.

“Ich bin der Hardware-Guru.”
Typen über sich selbst. Technik macht Spaß!

“Da sag’ ich nur eins: Ha ha!” (Andreas mit dem Finger auf mich deutend)
Vom “lieben” Andi. Lach mich nur aus…

“Die Liebesgeschichte zweier Objekte: Objekt1.println(“Ich liebe dich.”); Objekt2.println(“Ich dich auch.”);”
Schon wieder so ein Sprüchlein vom Andi. Ach, wie ROMTANTISCH. Hab ja gar nicht gewusst, dass es in der Softwarewelt sowas wie Liebe gibt.

“Da hat man die EBNF nicht richtig eingeführt.”
Vom “Hardware-Guru” zum Thema, wie man Schüler mit Mathebüchern verwirrt.

“Du und mal nicht gut drauf sein? Selbst wenn hinter dem eine Atombombe hochgehen würde, täte er ich sich noch umdehen und lachen und es komisch finden.”
Marc über Melchior. Das ist mal wieder so ein Killerspruch, bei dem ich vor Lachen mich kringeln könnte.

Java, die Insel
Aus den GDI-Folien von Herrn Klaus. Allgemeinbildung für die jungen Informatiker oder Erdkunde ist wieder in.

“Compiler macht ernst.”
Generiert von Sloganizer.net. Simple Textersetzung, aber wirkungsvoll.

“Mit Java kann dir alles passieren.”
Generiert von Sloganizer.net. Das Programm compiliert, läuft in der VM. Tastenduck, Software schmiert ab, Punktabzug. (Worst case). Das Programm compiliert, läuft in der VM. Tastenduck, Software macht was sie soll, Lob vom Prof. (Very best case)

Warum Compilerbau?

Das fragte unser Seminargruppenleiter, als er einen Rundgang machte, um die Themenvorschläge der Proseminarteilnehmer zu sammeln. Jeder muss einzeln einen Vortrag halten (in anderen Proseminargruppen teilen sich auch zwei Leute ein Thema). Voller Stolz ließ ich dann mein Thema – Kategorie Compilerbau und Programmiersprachen – verlauten. Daraufhin zog der Professor seine Augenbrauen hoch und gab einen “hui“-ähnlichen Laut von sich.
“Warum Compilerbau?”
Auf diese Frage hätte ich mit einigen Begründungen antworten können:

  • ich bin sehr interessiert an dem Thema
  • es hilft mir die Vorgänge bei Programmiersprachen besser zu verstehen
  • eine der wenigen Frauen (Grace Hopper) in der Informatik hat den ersten Compiler “erfunden”
  • da ich ja selbst den Versuch machen will, eine eigene
  • Programmiersprache zu entwickeln, kann ich mir da schon mal das nötige Wissen anlesen
  • mein Ersatzthema zu meiner besonderen Lernleistung fällt somit nicht unter den Tisch

So allem in allem wirkte der Prof recht erstaunt und Marc meinte zu dem Thema: “Ja, für die Cracks.”
Melchior will die RSA Verschlüsselung vorstellen und Elke tendiert zum Bereich Robotik. Und just in diesem Moment bekamen wir eine Aufgabenstellung, in der es um einen Weg-Algorithmus für einen Roboter ging, der einen Schatz suchen sollte. “Das passt doch! Du willst doch Robotik machen”, hieß es dann wenig später, als es um einen Referenten für die Gruppe ging. Dann, an mich adressiert: “Du bist dann beim nächsten Mal dran, wenn’s eine Compilerbau-Aufgabe gibt. Compilerbau in fünf Minuten.”
In fünf Minuten zum eigenen Compiler – wenn ich sowas hinbekäme, fände ich sicherlich guten Absatz bei Compilerherstellern. In einer etwas satirischen Art und Weise male ich mir das mal so aus: das Ganze gibt es dann als nettes Eclipse-Plugin, wo man dann in den Editor direkt die kontextfreie Grammatik der Programmiersprache eingibt, hier und da noch ein Paar Einstellungen für Scanner und Parser einstellt und dann auf den “magischen” Button “Generate compiler/interpreter” klickt und schwupps hat man einen vollfunktionsfähigen Compiler bzw. Interpreter.

Jetzt wird’s merkwürdig

Abends kurz vor dem zu Bett gehen, habe ich mich meinem Proseminarthema gewidmet. Irgendwann war auch ich so müde, dass ich im Sitzen einschlafen gekonnt hätte. Doch dann hab ich angefangen von meinem Thema zu träumen. Was Compilerbau nicht mit einem anstellt. :)
Vielleicht fällt mir so auf diesem Wege die fertige Definiton für JAPL ein? Wär’ doch mal was.

Neulich im .\bin Verzeichnis:

Hier mal wieder was selbst Geschriebenes. Viel Spaß beim Lesen :)
Wer es als pdf für die heimische Platte möchte: hier

C – Compiler: „Hey Leute, hat jemand zufällig meine C-Standardbibliothek gesehen? Die such’ ich schon seit gestern.“

Debugger: „Was suchst du? – Is’ mir schlecht…“

Der C++ – Compiler kommt zu den anderen: „Morgen allerseits. Gut geschlafen?“

Debugger und C – Compiler: „Morgen.“

C – Compiler: „Ähm, weißt du vielleicht wo meine C-Standardbibliothek ist?“

C++ – Compiler: „Müsste die nich’ im Include Verzeichnis sein?“

C – Compiler: „Eigentlich schon. Aber da kann ich sie nicht finden. Hab schon alles auf den Kopf gestellt.“

C++ – Compiler: „Dann kann ich dir auch nich’ helfen. Ich muss heute noch einiges kompilieren und so.“

C – Compiler: „So, so – wir haben also was zu tun. Du willst mir doch bloß nicht helfen!“

Debugger: „Bitte nicht so laut. Ich weiß bald nicht mehr was Null und was Eins ist.“

C++ – Compiler: „Ich schrei’ ja nicht so durchs ganze Betriebssystem wie der da.“

C – Compiler: „Auch noch frech werden. Gib’s doch zu, du hast meine C-Standardbibliothek. War doch schon mal so. Und meine 2D-Grafik Bibliotheken hätte ich auch gerne mal wieder.“

C++ – Compiler: „Da, nimm sie. Haben mich eh nicht vom Hocker gerissen.“

Debugger zu sich selbst: „Ich muss hier raus. Is mir schwindelig. Wo geht’s noch mal zum Papierkorb?“

Als der Debugger das Verzeichnis verlassen will kommt ihm ein aufgelöster Java-Interpreter entgegen.

Java – Interpreter: „…javac! Debugger, pass doch auf!“

Debugger: „Entschuldigung. Warum wird’s mir nur so übel… ohje – ich muss weg!“

Java – Interpreter: „Wo willst du hin?!“

Im .\bin Verzeichnis angekommen, streiten sich der C – und der C++ – Compiler heftig.

C++ – Compiler: „Wer programmiert denn heute noch in C? OOP kannste nich’. Bei den Typprüfungen nehmen wir’s ja auch nicht so genau – stimmt’s oder hab’ ich recht?“

C – Compiler: „Ohne C gäbe es kein C++ – so sieht’s doch aus. Wenigstens unterstütze ich meinen gesamten Sprachumfang, was ja bei dir nicht gerade der Fall ist, wenn man mal genauer in der Sprachspezifikation nach schaut.“

Der Java – Interpreter: „Hallo? – Ich hab mal eine Frage… Hey!“

Für einen Moment unterbrechen die beiden Compiler ihre Streitigkeiten und wenden sich dem Java-Interpreter zu, der betreten in einer Ecke steht.

C – und C++ – Compiler: „Was ist denn mit dir los?“

Java – Interpreter: „Javac ist weg! Habt ihr ihn vielleicht gesehen?…“

C – Compiler: „Nein. Ohne Laufzeitbibliotheken wird er sicherlich bald wieder zurückkommen. Wo ist denn eigentlich der Debugger?“

C++ – Compiler: „Der wird wohl geflüchtet sein – vor dir.“

C – Compiler: „Pass` auf, sonst gibt’s hier gleich ‘ne Exception!“

Java – Interpreter: „Wenn ihr den Debugger sucht, der ist mir vorhin begegnet und sah gar nicht gut aus.“

Das Verzeichnis geht auf und der Debugger tritt sichtlich erleichtert ein.

Debugger: „Hi, Leute!“

Debugger, zum Java-Interpreter gewandt: „Streiten die beiden immer noch?“

C++ – Compiler: „…ha, Exceptions! Du bist doch immer auf no warnings eingestellt.“

C – Compiler: „Jetzt kannste was erleben!“

Der C – Compiler wechselt vom bin ins Include-Verzeichnis und sucht die C++ Bibliotheken.

C – Compiler: „Ab damit ins Nirvana! Aber, was ist das denn? Die sind ja weg?!“

Wieder im bin-Verzeichnis.

C – Compiler: „Die ganzen Include-Dateien sind weg!“

C++ – Compiler: „Was? Du machst einen Scherz, oder?“

C – Compiler: „Nee, das ist mein vollster Ernst. Alles weg – auch deine Bibliotheken.“

Debugger: „Sind das nicht so Dateien mit einem .h am Ende? So welche hab ich vorhin im Papierkorb auf dem Desktop gesehen. Vielleicht sind das die.“

C++ – Compiler: „Da hat wohl jemand nachgeholfen – will ja aber niemanden angucken.“

C – Compiler: „Du glaubst doch etwa nicht, dass ich meine eigenen Bibliotheken lösche!“

Debugger: „Schluss jetzt! Ihr führt euch hier auf wie unfertige Alpha-Versionen!“

Debugger: „Ruhe? – Danke. Wenn hier alles plötzlich verschwindet, kann es nur zwei Erklärungen geben. Erstens: unsere gute alte Festplatte leidet langsam aber sicher an Alzheimer oder zweitens: der User pfuscht mal wieder am System rum. Danke für eure Aufmerksamkeit, jetzt könnt ihr gerne weiter streiten.

Debugger zum Java – Interpreter: „Falls bei dir noch ein Speicherplätzchen frei ist, würde ich gerne bei dir einziehen, falls die da nicht aufhören wollen. Ich sag’s ja: Compiler ohne ihre Laufzeitbibliotheken sind fürchterlich!“

In der Zwischenzeit betritt der Java – Compiler das Verzeichnis. Nur der Java – Interpreter bemerkt ihn.

Java – Interpreter: „Javac, wo warst du? Hab mir Sorgen um dich gemacht.“

Java – Compiler: „Ich hab dich auch gesucht, aber du warst nicht in unserem Verzeichnis – aber macht ja jetzt auch nichts mehr. Das neue Eclipse ist da! Und bei der Gelegenheit: ihr seit alle eingeladen zur Einweihungsfeier.“

Java – Interpreter: „Neues Eclipse? Nicht schlecht.“

Java – Compiler: „Der User fährt wohl gerade eine Updatesession, soweit ich mitbekommen habe. Hey C++ und Kollege, guckt doch nicht so finster. Vielleicht… “

Und da platzt auch schon WinZip herein: „Moin, sind die Compiler – C und C++ – vielleicht zu gegen? Ich hätt’ da was zum Entpacken.“

C – und C++ – Compiler: „Ja, hier drüben!“

WinZip: „So, dat wär’n ein paar Include-Dateien. Noch’n schönen Tach auch.“

C – Compiler: „Guck dir das mal an!“

C++ – Compiler: „OpenMP – für C und C++. Da haben wir uns umsonst gestritten.“

Später auf der Eclipse-Einweihungsparty.

Java – Compiler: „Und, wie gefällt dir unsere neue IDE?“

Java – Interpreter: „Echt Klasse.“

C++ – Compiler: „…also das mit deinen Grafik-Bibliotheken, das war nicht so gemeint. Tut mir leid.“

C – Compiler: „Ja, das mit dem Sprachumfang ist mir dämlicherweise so rausgerutscht. Den Output hätte ich prüfen sollen.“

C++ – Compiler: „Wieder Freunde?“

C – Compiler: „Ja, Kollege.“

Debugger: „Mediaplayer – mach’ mal die Mucke an! Aber was fetziges, bitte.“

Proseminar

“Sie dürfen auch mal eine Vorlesung halten” – stand damals auf der Folie zur Semester 2 Einführung. Sozusagen eine Mini-Vorlesung im Proseminar. Das schreit ja unbedingt nach einem Thema. Programmiersprachen kommen mir da unweigerlich im Sinn, aber einen Abklatsch der GDI Vorlesung will ich aber auch nicht machen.
Also muss es schon ein größerer Hammer sein, was den Schwierigkeitsgrad anbelangt. Jetzt bin ich im Themenbereich des Compilerbaus/Formale Sprachen angelangt. Compilerbau finde ich sowieso spannend und hätte dieses Thema wahrscheinlich auch in meiner besonderen Lernleistung verwendet, wenn mir da nicht die künstliche Intelligenz untergekommen wäre.
Nun muss ich erst einmal Informationen sammeln damit ich dann einen 30 minütigen Vortrag hinbekomme.

Neugierige Professoren

Heute hatte ich die erste Stunde Proseminar – im Klartext heißt das so viel wie Referate halten. Zunächst gibt’s so genannte “spontane Referate”, sprich, man hat in etwa 15 – 20 Bearbeitungszeit sich mit einem Sachverhalt auseinanderzusetzen und ihn dann vor der Gruppe vorzutragen.
Da sitze ich mit drei weiteren Mitstreitern zusammen und lassen die Köpfe rauchen, bis der Prof plötzlich an meinem Mäpchen sich zu schaffen macht. “Wem ist das?”, fragt er, während er mein Handy dreht und wendet.
Da gab’s dann gleich folgenden Output von mir: “MIR!”
Er daraufhin: “Sie sitzend doch da? Und ich dachte, sowas liegt hier einfach so rum.”
Das werde ich dann am besten nächstes Mal auch denken, wenn z.B. Klausuraufgaben “so rum liegen” :D .

Coole Sprüche

Kaum hat das Studium wieder angefangen und schon schmeiße ich mich weg vor Lachen.
Also, hier mal der durchaus lustige Professoren Output:

“Mathe macht mir sehr großen Spaß. Sie macht mir Freude und in einer gewissen Art befriedigt sie mich in einer schon fast perversen Weise.” Gehört in der aller ersten ANA(-lysis) – Vorlesung.
Bitte, jetzt nicht in Gedanken abschweifen…

“Der Physiker lacht über den Techniker.” Dann, einige Sätze später: “…der Mathematiker belächelt den da rumhampelnden Physiker…” Das war wieder aus ANA.
Damit haben wir nun folgende Ordnungsrelation: Mathematiker lacht_aus Physiker lacht_aus Techniker. Leider gibt es für lacht_aus in der Mathematik noch kein Zeichen und darum würde ich dieses hier verwenden :-D .

“Herr Knauber kommt gleich. Ich hab ihn noch ein bisschen im Bett schlafen lassen.” Gehört in der ersten OOT-Vorlesung.
Da ergeben sich ja höchst interessante Schlussfolgerung. Mein spontaner Gedanke: Schlafen die beide in einem Bett?

“Leider schaffen wir es nicht die Vorlesungen für die Erstsemester am Vormittag, die für die Zweitsemester am Nachmittag und für die anderen Semester in der Nacht anzubieten. Einige Kollegen möchten doch noch ihren Schönheitsschlaf haben.” O-Ton von Studiengangsleiter zum Thema überschneidende Vorlesungen.
Schönheitsschlaf – was ist das? Sowas kenne ich zu Vorlesungszeiten nicht.

Geknipst in TGI
Geknipst in TGI.
Man beachte den Spruch über der Gleichung mit dem unterstrichenen Wort.

“Das stammt noch aus meiner Windows-Zeit.” Gehört in LAL (und nicht LOL).
Ein echter Linuxer, der Kniffler

Exclusiver Zugang

Heute habe ich mir den Zugang zum Robotiklabor und zu den Softwareangeboten von Microsoft über die Hochschule gesichtert. ;-) Endlich die Professional Version von Microsoft Visual Studio benutzen und sich nicht mehr mit der berschränkten Expressversion herumschlagen. Das finde ich natürlich super.

Semester II

Hey, nun bin ich im zweiten Semester! Die schöne, ruhige Zeit ist nun vorbei, in denen man ungestört an den Robotern und an privaten Projekten arbeiten konnte. Heute beginnt an der HS das Sommersemester und das bedeutet, dass es wieder “Frischfleisch” in Form von Erstsemestern gibt. Somit wird heute der Betrieb nicht ganz dem Alltag entsprechen. So kommt man auch als “Alteingesessener” langsam wieder in den studentischen Alltag rein.