Morgens, 8 Uhr in Mannheim und eine weitere Stunde OOT (Objektorientierte Techniken). Nach der Vorrede vom Prof. sollen wir nun Klassendiagramme in Eclipse mithilfe de freien Omondo Plugins zeichnen.
Da fang ich nun munter an zu zeichnen; es entstehen die Klassen “Kunde”, “Bank”, “Währung” und “Konto”. Attribute verteilen klappt wie am Schnürchen, bloß bei den Methoden wird’s lustig. Wie gewohnt mache ich einen rechts Klick auf die Klasse, gehe diesmal nicht auf die Schaltfläche “Attributes” sondern auf “Methods” und es passiert NICHTS. Doll, ne?
Bloß das Abstruse daran war, wenn ich die Methoden allerdings in den Quelltexteditor eingab (das Plugin erzeugt übrigens von selbst Code für die modellierten Klassen) erschienen diese – oh wunder – im Klassendiagramm. Das ist doch gaga, oder?
Und nicht genug der Kuriositäten: als ich die Diagramme schick anordnen wollte, ist plötzlich das Attribut “Konto eigeneskonto” (Typ Variable – nur als kleines Syntaxinfo) von der Klasse Kunde verschwunden. Und ist bisher auch nicht mehr aufgetaucht, obwohl es im Quelltext drin steht (!)
Archive for April, 2007
Auf dem Weg
Die Highlights meiner Fotosafari durch den Dschungel der Roboter gibts auch als Download (die Bilder auf dieser Seite sind nur ein kleiner Teil). Und da muss ich schon was erklären. Leider war es mir nicht möglich ZIP-Archive der Bilder hochzuladen (Beschränkung des Hosters), daher sind es nun JAR-Archive. Diese kann man, sofern es der Packer kann, direkt entpacken oder die Dateiendung *.jar durch *.zip ersetzen und dann entpacken.
Ich würde dazu raten die Archive mittels “Ziel speichern unter” herunter zu laden.
Bilder Teil 1, Bilder Teil 2, Bilder Teil 3, Bilder Teil 4, Bilder Teil 5.
Um Punkt fünf nach acht hat sich die Exkursion, bestehend aus der Robotik AG und Frau Ihme, sowie einigen Diplomanten aufgemacht zur Hannover Messe bzw. dem RoboCup 2007. (An dieser Stelle wünsche ich Herrn Prof. Dr. Ihme gute Besserung
, da er leider die Exkursion nicht begleiten konnte.)
Von Mannheim aus ging es dann mit dem ICE über Frankfurt am Main nach Hannover Messe / Laatzen. Nach knapp drei Stunden inklusive einem kleinen Nickerchen zwischen durch kamen wir auch an. Allerlei Glas- und Stahlkonstruktionen gab es zu bewundern, aber in Anbetracht dessen, fussballspielende und “Menschen rettende” Roboter live in Aktion sehen zu können, hat man für solchen architektonischen Schnickschnack keine Augen mehr.
Am Besuchersammelpunkt angekommen, wurden erst einmal die Eintrittskarten verteilt. Kaum als ich meine Karte in der Hand hielt und darauf las “Fachbesucher”, kam ich mir ein wenig “höhergestellt” in Bezug zu “normalen” Besuchern. Hauptsache man kommt rein.
Ab da sind wir als geschlossene Grupppe in Richtung des Expopavillion, Halle 32 gewandert.
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Draußen auf dem Gelände der Hannover Messe war’s nicht gerade angenehm, da von allen Seiten der Wind kalte, bis nass-kalte Luft zu uns bließ. Ich selbst war nur mit Jeans, T-Shirt und leichter Sommerjacke unterwegs und wie ich merkte, falsch angezogen. ::evil
Somit noch ein Grund mehr, die Halle 32 zu erreichen.
Kleine Roboter
Kaum in der Halle setzte sofort der Erkundungstrieb der Robotik AG ein und Frau Ihme musste den Versuch unternehmen, gegen den Lärm in der Halle anzukämpfen. Ein Fähnchen mit dem Logo der Hochschule wäre vielleicht besser gewesen, das muss man nur noch hoch halten.
Der Fahrplan sah dann wie folgt aus:
- Bis 15 Uhr eigene Feldstudien in kleineren Grüppchen oder allein
- 15 Uhr Treffen am Stand von Fischer Technik
- Anschließender, gemeinsamer Besuch der Wettkämpfe Zweibeiner, Middle Size League und Rescue
Das war für viele der Startschuss, die Kamera zu zücken. Roboter gab es in unterschiedlichen Größen und Ausführungen. Und die kleinen waren sogar richtig schnell, sodass ich kaum mit dem Fotografieren nach kam und mache Bilder dadurch nicht sehr schön geworden sind. Hier habe ich mal die “besseren” Exemplare meiner Fotos zusammen gesucht.
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Robodance im Kleinstformat: Der kleine blaue beweist Rythmusgefühl.
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Auch die Kleinsten sind mit von der Partie. 1 : 1 Turnier.
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Ganz schön schnell. Da kommt meine Digitalkamera bald nicht mehr mit.
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Drei-Roboter-Fussball: Hier wollen alle nur das eine – den Ball.
Die Kleinen sehen ja mitunter sehr putzig aus, muss ich feststellen. Jedoch muss das Ganze eine schöne Fummelarbeit gewesen sein, diese zusammen zu bauen, da es für die einzelnen Liegen Größenbeschränkungen gibt. Ich habe nicht nur fotografiert sondern auch gefilmt, jedoch muss ich erst ein passendes Format finden, da das AVI-Format zu viel Platz frisst. Daher gibts vorerst nur Fotos. Um 15 Uhr sind wir dann von unseren eigenen Exkursionen wieder in Halle 32 zurückgekehrt. Elke und ich haben den weiten Weg von Halle zwei zurückgelegt und waren dem entsprechend durchgefroren. Dafür habe ich ein Bild von einem Sechsbeiner machen können:
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Das Zweibeiner Turnier:
Eine Stimmung, wie beim normalen Fussball: Die Fans sind gespannt und feuern ihre Favoriten an. Auch die Robotik AG befindet sich in Lauerstellung und filmt und fotografiert alles mit. Und Manuel schreibt sich Stichpunkte auf. Es spielen TU Darmstadt gegen die Humboldt Universität.
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Die Roboter der TU Darmstadt stehen an der weißen Linie auserhlab des Spielfeldes, während die Humboldt Universität ihre Spieler auf dem Spielfeld positioniert.
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Ein PDA auf dem Rücken steuert die Roboter, die mit einer schwenkbaren Kamera den Ball anvisieren.
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Die Zweibeiner kippen mitunter sehr schnell und können sich (meistens) selbst aufrichten.
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TU Darmstadt bereit zum Schuss.
Am Ende des Turniers lag die TU Darmstadt mit einem 1 : 0 in Führung und konnte somit das Spiel für sich entscheiden.
Ein Wiedersehen mit “Bekannten”
Auf zur Middle Size League. Langsam wurde auch meine Batterie schwach von dem vielen Knipsen und Filmen. Daher habe ich nur ein einiziges Bild zur Middle Size gemacht. Diese Roboter haben eine, mir gefallende Art, autonome Handlungsweise. Einer der Bots hatte die feste Position des Torwartes in der Manschaft, während die anderen als Spieler fungierten.
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Reparatur und Weiterentwicklung der Roboter während des Spiels ist Gang und Gäbe.
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Der Rescue Wettbewerb: hier sollen Roboter Menschen finden und sie retten.
Durch Zufall bin ich dann auch noch auf einen Verwandten zu den unseren Pioneer Roboter im Labor gestoßen, der seinen Rettungseinsatz schon hinter sich hatte.
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So gleich bin ich mit diesem Eintrag für heute am Ende.
Und mit diesem Bild beende ich diesen Eintrag.
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… da klingelt ein Handy und das ist kein Studentenhandy. Herr Nürnberg hat es kaum nach Beginn der Vorlesung Analysis erwischt. Schnell, das Handy aufklappend, ist er dann vor die Tür verschwunden.
Als verständnisvoller Student sagt man da nur: “Ist schon in Ordnung. Lassen Sie sich ruhigZeit.”
Nächte Woche am Montag müssen die ersten aus meiner Proseminargruppe vortragen. Und wie es halt so ist, hat man nicht wirklich Lust den Vortrag vorzubereiten, wie man an folgenden Aussagen erkennen kann:
“Ich hab bisher nur das Layout.”
“Ich weiß nicht, was ich da drüber 30 Minuten reden soll”
Ich muss ja zugeben, ich habe bisher auch nicht sehr viel in eine Power Point Präsentation umgesetzt. (Außer Layout, Teile der Gliederung und der Einführung sowie die Grafik zur Chomsky Hierarchie der Sprachen und eine angefangene Grafik zu den Bestandteilen eines Compiles
). Ich muss sehen, dass ich mal was auf’s (virtuelle) Blatt Papier bekomme. Dafür habe ich nun endlich einen passenden Titel für das Proseminarthema gefunden (bitte jetzt ein kleiner Trommelwirbel…
)
Techniken des Compilerbaus in Bezug auf die Implementierung von Programmiersprachen
Das ist übrigens der vollständige Bezeichner, ähm, ich meine Titel. Ansonsten schimpft sich das Ganze “Techniken des Compilerbaus”. Die Leute wird’s grad erschlagen, wenn sie den Titel auf dem Handout lesen, aber richtig wissenschaftlich hört es sich aber schon an.
Heute habe ich mich von der Bibliothek hierher ins Robotiklabor verirrt. Eigentlich wollte ich mir heute nur das Standardwerk zum Thema Compilerbau (die Insider kennen es als das “Drachenbuch”) ausleihen, aber da hat’s mich überkommen. Vielleicht sind ja auch ein paar Robotiker da, dachte ich mir und lief zum Labor, wo ich jedoch niemanden antraf
. Was tun? Rechenzentrum? Nein. Also habe ich mich nach langer Abstinenz wieder an den Pioneer gewagt und nun endlich die passenden C++ Bibliotheken installiert und gleich mal ein allumfassendes make ausgeführt.
So, kompiliert sind die Programme nun, bloß ausführen lassen wollen sich diese Programme immer noch nicht. Immerhin kompiliert das Ganze nun fehlerfrei, was beim letzten Anlauf so gar nicht geklappt hatte. Ansich würden die Programme ja funktionieren, wenn da die eine *.so nur geladen werden könnte. Die betreffende Datei ist vorhanden und befindet sich im richtigen Verzeichnis. Ansonsten bin ich der Installationanleitung gefolgt und habe keine “Extrawürste” produziert.
Na endlich! Ich habe mein vor Monaten installiertes C\C++ Plugin für Eclipse zum Funktionieren gebracht (oder besser gesagt, ich habe die passenden Einstellungen herausgefunden).
Make hatte mir ein paar Probleme bereitet, die ich allerdings damit beseitigt hatte, dass ich MinGW + passendes make (mingw32-make) installiert habe. Damit habe ich nun eine gute Alternative zu meinem C++ Builder.
Sozusagen ein Happy End für dieses Vorhaben.
Am dritten April war’s dann soweit: Windows will sich updaten. Na schön, tuen wir ihm den Gefallen und lassen es updaten und den Sicherheitspatch mit dem netten Namen KB925902 installieren.
Laptop neustarten wie gehabt und dann weiter wie bisher. So, Windows fährt hoch und ich log mich unter meinem Benutzernamen ein und nach wenigen Augenblicken ploppt eine Fehlermeldung auf.
Ach nö, was ist das jetzt…
Windows meckert, dass eine System-DLL illegal im Speicher verschoben wurde. Und zwar bereitet die user32.dll Probleme, da sie sich in einem Speicherbereich breit macht wo sich eine ocx-Datei mit recht kryptischen Namen aufhält.
Und weiter lese ich in der Fehlermeldung:
Bitte besorgen Sie sich vom Hersteller der DLL eine neuere Version der DLL.
Auch nach einem erneuten Neustart fand das selbe Spiel statt. Da hat Microsoft mal wieder was krankgepatcht, was eigentlich doch zur Gesundheit des Systems beitragen soll(te). Wenn dieses “Medikament” vom Patienten nicht vertragen wird, muss man eben absetzen. Nach der Deinstallation kam der Fehler nicht mehr vor.







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