Published on July 25, 2007
in Weekend.
Heute habe ich mal mein schmerzlich vermisstes Pfungstadt besucht. Ich war schon einige Zeit nicht mehr dort. Vieles hat sich verändert. Es sind sehr viele Baustellen hinzugekommen. (Auto fahren macht langsam keinen Spaß mehr….)
Hinzukommen einige Straßenabsperrungen, wodurch ich gezwungen war einige Umwege zu fahren.
Angekommen, habe ich mich etwas umgesehen und ein interessantes Gefährt entdeckt.

Es war mal wieder schön in der alten Heimat zu sein. Nicht oft habe ich Gelegenheit, mal her zu kommen. Ich habe mich dann auch mal gleich für morgen verabredet, um mal wieder ein paar alte Freunde zu sehen.
Ich bin gerade dabei die schon verwelkenden Rosen abzuschneiden, als ich plötzlich bemerke, dass die Rosenblüte in meiner linken Hand “vibriert”. Ich denke noch erstaunt: Seit wann haben denn Rosen Vibrationsalarm?
Dabei war es nur eine Biene.
Heute hatte ich irgendwie Lust, mal was in Assembler zu programmieren. Vielleicht kommt es daher, dass ich im Zug viel im Assemblerbuch geschmöckert habe, aber keinen Laptop mit dabei hatte.
Bei Assembler befinde ich mich noch am Anfang. Daher habe ich auch nicht wirklich tolle Sachen zum darbieten.
Hier mal eines meiner Progrämmchen:
org 100h
section .code
mov ch, 0
mov cl, 1
anfang:
cmp cx, 6
je weiter
add cx, 2
cmp cx, 6
ja korrigieren
zurueck:
mov dx, msg
mov ah, 9h
int 21h
jmp anfang
korrigieren:
dec cx
jmp zurueck
weiter:
mov dx, schluss
mov ah, 9h
int 21h
mov ah, 4Ch
int 21h
section .data
msg db 'Froehliches Inkrementieren!',0Dh,0Ah,'$'
schluss db 'Fuer heute ist Schluss!',0Dh,0Ah,'$'
Ist zwar nicht wirklich spektakulär, aber immerhin funktioniert es. Damit habe ich die Befehle für den bedingten und unbedingten Sprung geübt und Schleifenkonstrukte in Assembler nachgestellt.
Es ist wohl gegen 7:35 Uhr, als ein metallisches Geräusch mich aus dem Halbschlaf, der sich bei mir bei jeder Zug- und Straßenbahnfahrt einstellt, reißt.
Die Bahn bleibt abrupt direkt vor dem Delta Park Hotel in Mannheim stehen.
Was ist passiert? – Hat’s einen Fahrradfahrer erwischt?
Das war so ziemlich mein erster Gedanke. Die Strecke ist berüchtigt, dass dort urplötzlich Autos und andere Verkehrsteilnemer aus den Gassen schießen, weil es dort viele Einbahnstraßen gibt. Hinzu kommen noch parkende PKW.
Einige Leute sind schon aufgestanden, um nach Verletzten Ausschau zu halten, aber es gab jediglich einen Blechschaden und bei der Straßenbahn ist ein Fenster zu Bruch gegangen. Zum Glück war die Bahn nicht so voll, sodass alle einen Sitzplatz weg von der Einstiegstür hatten. Das hätte böse ins Auge gehen können.


Von einer Vorlesungsfolie in OOT:
Der Code in einem Programm für eine Bank könnte wie folgt aussehen:
// Einlesen einer Kontonummer für eine beliebige Transaktion
int nummer = ...;
// Bestimmen des Kontos
Konto konto = table.getKonto(nummer);
if ( konto.besitzer.equals("Knauber") )
konto.betrag += 100; // Konto um 1 Euro = 100 Cent erhöhen
// korrekte weitere Auswertung
– Diesen (bösartigen) Fehler würde man mittels Blackbox-Test sehr
wahrscheinlich nicht entdecken
– Folge: Das Bankprogramm wird als “korrekt” freigegeben, ich werde reich…
Wenn alles nur so schön einfach wäre…
Published on July 4, 2007
in Zitate.
“Der Physiker versteht die Physik auch nicht wirklich [..] Man gewöhnt sich nur daran.”
(Best)
Elegante Formulierung von: Ich nehm’s hin.
“Wenn keiner die plus 180° Grad im zweiten bzw. dritten Quadranten vergisst, dann spendiere ich einen Kasten Bier.” (Nürnberg)
Und dann singen wir: heute blau, morgen blau.
“Und zur Klausur, bitte Geodreiecke mitbringen – zur Not bei der kleinen Schwester eins ausborgen.” (Nürnberg)
“Und wenn ich weder Geodreieck noch kleinere Geschwister habe?” (Compiler)
“Dann von den Eltern eines sponsern lassen.” (Nürnberg)
“Und wenn die gerade im Urlaub sind und eine Kreuzfahrt machen?” (Compiler)
“Ähm, dann… Informatiker! Ein Geodreick ist eine Anschaffung für’s Leben.” (Nürnberg)
“…ja, ja – Informatiker, zweites Semester. Die muss ich mal ein bisschen an die Kandarre nehmen.” (Nürnberg, am Telefon vor dem Hörsaal)
“Alle meckern, Compiler wären so langsam – ohne Hashing wären sie wahrscheinlich noch langsamer.” (Kaiser)
“Jetzt habe ich einen taktischen Fehler gemacht.” (Fimmel)
Man sollte am Anfang einer Vorlesungsstunde nicht sagen: das ist nicht klausurrelevant.
“Werfen Sie mal Ihren mathematischen Co-Prozessor an, wenn er nicht schon läuft” (Nürnberg)
… hab ich mal wieder gestiftet. Dabei wollte ich nur etwas Klarheit schaffen.
Die Aussage vom Prof: “Java hat doch auch die Schlange [~] als Negationszeichen wie C++.”
Ich daraufhin: “Ja, als bitweise Negation. Für logische Ausdrücke nimmt man aber das Ausrufezeichen. Und in C++ kennzeichnet man damit auch den Destruktor.”
Der Prof: “Destruktor? Das ist ja wieder was anderes, komplexes.”
Na ja, Programmierung ist ja auch nicht sein Fachgebiet. Und in Java hat man ja den Garbage Collector, der fürs Aufräumen zuständig ist und muss dann nicht so was schreiben:
~MeineKlasse(){...};
Published on July 2, 2007
in Weekend.
Nur noch zwei Wochen trennen mich von den Semesterferien. Endlich wieder normal schlafen und keine Programmiermarathons bis 2:30 Uhr in der Nacht vollführen, weil ein Programm absolut nicht laufen will und es aber abgegeben werden muss. Zwar versuche ich den Schlaf im Zug nach zu holen, was aber lediglich den besagten Effekt eines Tropfens auf dem heißen Stein hat, sodass ich dann gegen Nachmittag die nächste ruhige Ecke aufsuchen könnte um sofort einzuschlafen.
Dann kann ich auch endlich wieder an meinem JAPL-Compiler arbeiten. 
In der letzten Zeit hatte ich kaum Gelegenheit dazu. Einige Komilitonen wollen ebenfalls in den Ferien eigene Projekte anstoßen – von einem Spiel mit 3D-Grafik ist die Rede. Nicht uninteressant sage ich dazu.
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