… habe ich irgendwie immer auf dem XFCE Desktop vermisst. Zudem kann nicht jeder – außer diejenigen, die sowieso an das Binärsystem gewöhnt sind – diese Uhr lesen. (Ich erinnere mich da noch an das erstaunte Gesicht eines Mannes, der einen Freund von mir, der eine binäre Armbanduhr sein Eigen nennt, nach der Zeit gefragt hatte und daraufhin einen Blick auf eine Ansammlung von LED Lämpchen erhielt
)
Na ja, dachte ich mir, wird mal wieder Zeit für eine Neuauflage des Klassikers.

Die Uhr zeigt gerade 21:45 an
Das entsprechende Java Programm findet ihr wie immer in der Code Collection. Dieses mal liegt das Ganze in einem ausführbaren JAR-File vor -> ergo, man braucht nur einen Doppelklick darauf zu machen oder man gibt in der Konsole folgendes ein:
compiler@alan:~> java -jar Binclock.jar
Durch das vom Hoster eingefügte JavaScript funktioniert unglücklicherweise das RSS Feed vom Blog so gut wie gar nicht. Statt die Übersicht zu den aktuellen Beiträgen mit der Möglichkeit das Feed zu abonnieren anzuzeigen, erscheint (im Firefox) die Fehlermeldung, dass das RSS “nicht wohlgeformt” sei.
Das kommt eben dabei heraus, wenn das Feed dynamisch per PHP erzeugt wird.
Gestern Abend kam ich auf folgenden Einfall:
RSS ist doch ein XML-Dialekt – also kann man es in einer Datei mit Endung .xml speichern.
Weil ich noch nicht wusste, was der Webserver treiben würde, wenn ich jetzt im Browser ein bereinigtes XML-File aufrufen wurde, hab ich das schnell ausprobiert. Und siehe da: das RSS wurde korrekt verarbeitet!
So muss es sein. Jetzt muss ich die RSS Feed Erzeugung so umschreiben, dass eine XML-Datei geschrieben und diese im Browser angezeigt wird.
Das würde bestimmt auch so manchem Blog-Besucher gefallen. Hierfür wird wohl ein genauer Blick in das Innenleben von Wordpress nötig sein.
In der heutigen Tageszeitung (“Darmstädter Echo”) gab es einen Artikel zu den Plänen zur Terrorismusbekämpfung. Darin enthalten waren auch weitere Informationen zum “Bundestrojaner” vermerkt. Er soll, laut “Darmstädter Echo”, sich per E-Mail auf dem jeweiligen Rechner installieren. Bisher ließ sich nur vermuten, wie der Trojaner auf dem PC eines Verdächtigen gelangen sollte. (Mit ein wenig Fantasie kann man sich die tollsten Geschichten in diesem Zusammenhang ausmalen…
)
So soll das also laufen, dachte ich mir so beim Lesen des Artikels, der von der Debatte um die Videoüberwachung privater Wohnungen (wenn sich darin eine unter Verdacht stehende Person aufhalte) handelte. Doch da fallen mir auch gleich die ersten Fallstricke bei dieser Methode ein:
- Szenario: Die E-Mail kommt beim Server an. Sogleich stürzt sich der Spamfilter (z.B.: Spamassasin etc.) auf die E-Mail, kennzeichnet sie als Spam und – je nach Konfiguration – schickt sie ins Nirvana.
- Szenario: Die Mail hat Glück und landet erfolgreich im Posteingang. Der Benutzer verwendet zur Abwechslung mal das Webfrontend seines E-Mail Providers und geht die Liste der eingegangenen Mails durch. Er denkt sich so beim lesen der Absender: “Hmm? Was hat Mama immer gesagt: Mach ja nie die Mails von Fremden auf”. Weil ihm die Sache suspekt erscheint, löscht er die E-Mail vorsichtshalber.
Zugegeben, die genannten Szenarien sind ein wenig ironisch, aber durchaus vorstellbar. Wenn der Trojaner wirklich wie beschrieben per Mail seinen Weg finden soll, wird man wohl die dafür nötigen Schritte einleiten.
Wenn ich etwas Zeit finde, um mir LISP anzuschauen, dann benutze ich standardmäßig EMACS mit SLIME (Superior Lisp Interaction Mode for Emacs). Ein entsprechendes Plugin für Eclipse habe ich da noch nicht gefunden. Zwar snd einige der Tastenkürzel von EMACS gewöhnungsbedürftig (in Eclipse ist es zum Teil auch nicht besser, wenn vier Tasten gleichzeitig gerdrückt werden wollen (z.B.: Shift-Alt-X-A um ein Applet zu starten)), aber es gibt dennoch so ein paar nette Features. Der Klassiker ist die Textvervollständigung. Dieses ist aber nicht das einzige, was mir so gut gefällt.
Es war der SLIME Inspector, der es mir angetan hatte:

Nachdem ich den aktuellen CRE 84 Podcast zum Thema LISP gehört hatte, dachte ich mir: Probier doch mal das SBCL aus, dass ist ja als sehr flott beschrieben worden unter den freiverfügbaren Common LISP Implementationen. Bisher verwende ich CLISP. Entpacken, Verzeichnis aufmachen und das Shell-Script starten. So einfach sollte es gehen, nur machte mir die Hardware einen Strich durch die Rechnung. (Alan (Computer) hat zu wenig RAM)
Stattdessen erscheint dieser Text in Emacs:
mmap: Nicht genügend Hauptspeicher verfügbar
ensure_space: failed to validate 536870912 bytes at 0×09000000
(hint: Try “ulimit -a”; maybe you should increase memory limits.)
Process inferior-lisp exited abnormally with code 1
Dann bleibe ich eben bei CLISP. Damit lässt sich auch (für den Anfang) gut programmieren.
Nach langer Zeit habe ich wieder einen persönlichen Header für meinen Blog kreiert. Das Ergebnis kann man ab sofort hier bewundern. Die gesamten Grafiken sind in Inkscape, einem Programm zum erstellen von Vektorgrafiken, entstanden. Vektorgrafiken haben einen ernormen Vorteil gegenüber normalen Bitmaps oder JPEGs:
- Man kann ohne weiteres ein passbildgroßes Bild zeichnen und es ohne störende Pixelklumpen auf Postergröße ziehen. Das funktioniert bei JPEGs nicht besonders gut, da es fast immer zu verpixelten Bildern kommt.
Nun zum Bildmotiv.
Wer die Bildergalerie des FZ Jülich (der Bereich von: Bilder Jugene) kennt, wird sofort Jugene erkannt haben. Und zwischen den schicken Racks steht meine Wenigkeit. Leider konnte ich nicht selbst (also real und nicht wie hier virtuell
) im Rechenzentrum sein (was mir sicherlich sehr gefallen hätte). Darum habe ich das “Treffen” virtuell arrangiert.
Computer altern für gewöhnlich in sehr rascher Zeit. Der zum damaligen Zeitpunkt angeschaffte Rechner gehört spätestens nach zwei Jahren zum alten Eisen, weil es schon längst schnellere Prozessoren, größerer RAM und Grafikkarten mit noch realistischer Grafik gibt. Von diesem Wandel bleiben auch Supercomputer nicht verschont.
Allein der bloße Begriff “Supercomputer” drückt aus, dass man sich gerade am aktuellen Stand des technisch Machbaren bewegt:
[Supercomputer]
n : a mainframe computer that is one of the most powerful available at a given time.
(Quelle: wn “WordNet (r) 2.0″)
Vor knapp zwei Monaten hat der, nach aktueller Top500 Liste vom November 2007, zweitschnellste Computer – er heißt übrigens Jugene (Juelicher BlueGene / P) – der Welt offiziell seinen Dienst angetreten. Sein direkter Vorgänger JUBL (Juelicher BlueGene / L) soll wohl nach folgender Aussage in Rente geschickt werden:
# JUBL will be available during the whole transition period. It will be shut down 30 days after the end of the transition period. [...]
# JUBL will be decommissioned and shutdown in April 2008.
(Quelle: http://www.fz-juelich.de/jsc/jugene/usage/resources)
Runterfahren, Stecker ziehen und das wars? Mit solch einem Gedanken möchte ich mich irgendwie nicht so ganz anfreunden. Ich habe selbst noch einen knapp fünf Jahre alten Knaben bei mir stehen. (Ich nenne ihn liebevoll Alan
) Er hat in den Jahren eine neue Festplatte, einen WLAN-USB-Stick, einen TFT-Bildschirm und Tastatur sowie Lasermouse bekommen. Dann habe ich ihn von Windows XP auf openSuSE 10.3 umgestellt. Und Alan läuft – unter openSuSE 10.3 mit XFCE 4.2 als Desktopumgebung – auch recht flott.
Doch eines frage ich mich: Was wird mit dem etwa zwei Jahre alten JUBL passieren? Wird man ihn noch für etwas verwenden, so wie ich meinen Alan zum Programmieren, im Netz stöbern und Bloggen nutze?
Leider konnte ich bisher nicht mehr in Erfahrung bringen. Nicht mal auf der Dokumentationsseite im Netz.
Darum sage ich zum Schluss (mit Wehmut und dem kleinen Knacks im Herzen): Mach’s gut, JUBL!

Gegen 18 Uhr habe ich endlich mal das nötige Wordpress Update eingespielt. Seit Wordpress 2.0 hatte sich das Design des Admin Panels kaum geändert. Doch mit dieser Version hat das “Dashboard” genannte Bedienpanel eine optische rundum Erneuerung erhalten. Ein wenig erinnert mich die Oberfläche an die von Joomla!, nur die poppigen Buttons fehlen dazu. Stattdessen ist alles blass blau, anthrazit und weiß gehalten. Man kann nun mit der Media Library seine mit Wordpress hochgeladenen Dateien verwalten. Auch findet sich unter dem Reiter “Manage” eine Möglichkeit, die angelegten Tags übersichtlich zu verwalten. Vorher musste ich immer mal wieder auf meinen Blog gehen und die Seite Archives mit dem Abschnitt Tag Cloud aufschlagen. Das stört extrem den Schreibfluss, wenn man zwischen den Browser-Tabs hin und her springen muss.
Bisher gibt es für mich noch vieles zu entdecken, da ich nur einen flüchtigen Blick über das neue Wordpress geworfen habe.
Also dann, happy blogging
Heute habe ich im Forum die Zweihundertermarke geknackt. Zwar haben andere Mitglieder deutlich mehr Beiträge als ich verfasst, aber ich finde, das schon ein wenig besonders. Wenn ich nicht meinen Moderatorenposten inne hätte, so würde ich jetzt der Gruppe der Power Clubber angehören. Mein Beitrag Nummer 200 war dieser: Variablen speichern (Forum: C)
Kommentare