PageRank und Blogs

Vorweg erst einmal eine kleine Erklärung, was der Google PageRank überhaupt ist:

Der PageRank ist ein Maß, um die Relevanz einer Website zu bestimmen. Hat eine Seite einen sehr hohen PageRank (z.B.: PR 10), sagt das im Grunde aus, wie bekannt diese Seite ist. Die Skala beginnt bei 0 (d.h. so gut wie unbekannt) und endet bei 10 (d.h. die Seite kennt absolut jeder).

Sollte man deshalb als Blogger den PageRank zum Maß aller Dinge erklären?

Ich finde, dass die alleinige Betrachtung des PageRanks nichts über die Qualitäten eines Blogs aussagt. Menschen lesen Blogs aus ganz unterschiedlichen Gründen. Der eine möchte sich über etwas informieren, während ein anderer einfach nur unterhalten werden möchte. Bisher hat mir Google noch nicht sagen können, welcher Blogbeitrag mich zum Lachen bringen und welcher anderer mich aufregen wird.

Ich persönlich achte so gut wie gar nicht auf den PageRank, da es mir als Leser mehr auf den Inhalt ankommt. Finde ich den Stil der Beiträge ansprechend und passt dann auch das Thema des Blogs in mein Interessenspektrum, dann setze ich mir gerne ein Lesezeichen, um später noch einmal vorbei zu schauen. Als ich mit dem Bloggen angefangen habe, fand ich den Gedanken, einen hohen PageRank zu haben ganz toll. Mittlerweile geht meine Zielsetzung dahin, eine permanente Leserschaft zu etablieren. Also Leute zu finden, die sich den einen oder anderen Beitrag von mir durchlesen und mir per Kommentar oder Trackback ein Feedback geben.

Mein PageRank zur Zeit: fantastische null Punkte

Aktuell weist mir Google einen PageRank von 0 zu, falls es nicht mal wieder “Data Center down” bei so manchem Online PageRank Tool heißt. Paradoxer Weise hat es meine Seite schon mal auf Platz eins unter den Suchergebnissen bei bestimmten Suchvorgängen geschafft.  (Wer mir nicht glaubt, dem kann ich entsprechende Daten von Googles Webmaster Tools vorlegen  :-P )

Tipps und Tricks rund um den PageRank

…kann ich so ad hoc keine hervorzaubern. Aber ich kann gerne mal Einblick in meine Strategie geben, die die Leute zum Lesen meines Blogs verführen soll:

  • Blogverzeichnisse: Ich habe mich schon in ein paar eingetragen.
  • Vernetzung mit der Blogospäre: Wer selbst Kommentare bzw. Trackbacks bekommen möchte, macht den Anfang mal bei einem themenverwandten Blognachbarn. Aber Achtung: bitte nicht anfangen zu Spammen! Sonst geht der Schuss nach hinten los.
  • Blogparaden: Eine gute Blogparade kann allen Beteiligten Spaß machen.
  • Im Netz bin ich ebenfalls in einigen Foren tätig. Wenn dort ein Thema diskutiert wird über das ich schonmal was gebloggt habe, füge ich einen Link zum jeweiligen Beitrag ein.
  • Mundpropaganda: Beim Gespräch kann man durchaus auch mal auf den eigenen Blog verweisen. Diesen Trick habe ich zuletzt beim Frisör angewendet.

Somit kann man auch neue Leser gewinnen und eventuell, die auf die eigene Seite verweisende Linkanzahl erhöhen. In wie weit sich der PageRank manipulieren lässt, kann ich selbst nicht ganz abschätzen, da Google noch etliche andere Daten heranzieht, schon wenn es darum geht, dass die eigene Seite das erste Suchergebnis wird. Außerdem lassen sich die Jungs aus dem Silicon Valley da auch nicht ganz in die Karten schauen und es werden sicherlich auch mit der Zeit Anpassungen vorgenommen. Daher würde ich mich (als Blogger) nicht allzu sehr auf den PageRank versteifen.

Wer möchte sich denn schon auf eine Zahl reduzieren lassen? :mrgreen:

Kleiner Hinweis am Rande: dieser Beitrag ist im Zuge der Blogparade “PageRank und seine Bedeutung” entstanden.

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