Meine Reise durch die Ubuntu-Welt geht noch etwas weiter. Nachdem ich Kubuntu 9.04 hinter mir lassen musste, wollte ich mir mal ein Server-Ubuntu anschauen, obwohl ich selbst in meinen vier Wänden keinen eigenen Server betreibe. Ich habe auch ein paar Screenshots gemacht, wie die Installation so von statten geht.
Freunde der grafischen Benutzeroberfläche werden allerdings enttäuscht sein. Wenn Ubuntu mal installiert ist, wird es keine KDE oder Gnome Fenster geben. Ein Server braucht so etwas auch nicht, da dieser kein normaler Arbeitsplatzrechner ist, den man sonderlich bedienen muss.
Die Installation ist im Vergleich zum Desktop-Ubuntu mehrschrittiger. Zunächst möchte als erstes das Netzwerk eingerichtet werden. (IP, Subnetzmaske, Gateway, Rechnername etc.)

Installation, Sprachauswahl
Glücklicherweise kann ich schon auf ein wenig Erfahrung mit der Installation eines Linux-Systems vorweisen und war deswegen sehr dankbar. Da ich mehr als ein Betriebsystem nutze, muss ich die Patritionierung manuell einrichten. Will schließlich nicht mein Produktiv-System zerschießen. Nach den Einstellungen für das Netzwerk, startet die eigentliche Geräteerkennung und es wird zunächst ein Grundsystem installiert, bevor man in einem Menü wählen kann, welche Art von Server man betreiben möchte. Zur Auswahl stehen z.B.:
- DNS-Server
- LAMP-Server (Linux – Apache – MySQL – PHP, kurz LAMP)
- OpenSSH-Server
- Mail-Server
- Samba-Server
- Druck-Server
Je nachdem wird die entsprechende Server-Software installiert.

Patritionierungsmenü
Da mir XAMPP als LAMP-Server bekannt ist, habe ich mich zunächst für den LAMP-Server entschieden. Vom Kofigurieren eines DNS-Server zum Beispiel, habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung. Die Installation ging relativ flott von der Hand. Auch hier wird mein WLAN-Stick nicht automatisch erkannt. Ich muss noch den Ndiswrapper kompilieren und dann Einrichten. Ob dann danach das Internet benutzbar ist, kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen. Gut Ding will Weile haben.

Bootmenü
Immer wieder schön finde ich es, wenn ich ein Linux installiere, dass es auch noch andere Betriebssysteme erkennt und nicht gnadenlos den Master Boot Record der Festplatte überscheibt, so wie es Windows tut. Ich habe am vergangenen Wochenende aber nicht all zu viel Zeit auf die Konfiguration verwendet – nur ein wenig durch die Verzeichnisse gegangen und geschaut, welche Prozesse laufen.

Login am Server
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