Im Zuge meines derzeit laufenden PHP-Projektes, stoße ich an gewissen Punkten an die Grenzen von PHP. Das sind dann die Punkte, wo mehr Dynamik wünschenswert wäre (z.b.: Eingabevalidierung während getippt wird, etc.) oder man mehr ereignisgesteuert Programmieren möchte (bzw. muss). Und das geht mit PHP nur mühsam oder gar nicht.
In Zeiten des Web 2.0 trifft man daher an allen Ecken und Enden auf JavaScript. Oh, wie praktisch, dass ich JavaScript (nicht zu verwechseln mit Java!) gerade nicht kann. Habe mich dann auch erst einmal geärgert, als ich da bewaffnet mit Kate (einer meiner Lieblingseditoren unter Linux) und einem Galileo-Computing OpenBook saß und versuchte was Sinnvolles zusammen zu frickeln. Nur wollte mir das leider nicht gelingen. Stattdessen hatte ich mit Fehlern zukämpfen, die mangels Erfahrung in JavaScript ich nicht beheben konnte.
Und wenn ich da so herumprobiere und es wird nicht besser, werde ich da schon ein wenig zornig.
Schließlich will ich da keinen Müll zusammenprogrammieren, den man dann gepflegt in die Tonne treten kann. Das ist allerdings nicht der einzige Grund, warum ich beim Programmieren so streng mit mir bin. Das fertige – Programm kann man’s ja nicht wirklich nennen – Produkt wird nach aller Wahrscheinlichkeit auch von anderen Leuten benutzt werden. Daher sollte da schon etwas Vernünftiges entstehen.
Gestern kam ich nicht wirklich zur Lektüre eines geeigenten Textes. Musste mal im Garten für Ordnung sorgen, da das Unkraut langsam aber sicher die Beete überwuchern würde. Sonst komme ich nicht wirklich dazu, mich derartig um das Grünzeug zu kümmern, da mir auch das Wetter zum Teil einen Strich in die Rechnung gemacht hatte – oder wer stellt sich schon freiwillig bei strömenden Regen in den Garten?
Na ja und so kam ich erst abends halb elf zum googeln nach JavaScript Infos. Die Fülle an Toolkits all à AJAX und Dojo verwirrte mich dann doch ein wenig, sodass ich mich fragte: “Womit soll ich bitte schön anfangen?”
Wahrscheinlich werde ich mal wieder zu einem OpenBook greifen. Mit den Dingern habe ich eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht.
Dennoch beschleicht mich das Gefühl, ich hätte die falschen Programmiersprachen gelernt. Komisch.





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