Morgen, um diese Zeit – 17:46 Uhr – habe ich den ersten Unterrichtsblock in der Berufsschule hinter mich gebracht. Zeit also, dass ich die vergangenen Tage im Kopf Revue passieren lasse. (Immerhin, ein Thema zum Schreiben hätte ich damit jetzt.)
Die zwei Wochen des Blockunterrichts setzten sich aus Momenten des Chaos, des Spaßes und der Langeweile zusammen – ums mal grob zu beschreiben.
1. Woche – Momente des Chaos und der Überraschungen
Montag, den 28.09.2009, ging es offiziell für mich und natürlich die anderen los. Ich kam am Montag etwa fast eine viertel Stunde zu spät, da die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz so kurz gedauert hatte, wie ich es angenommen hatte. Also kaum nach Ausstieg aus der Straßenbahn zum Unterrichtsraum gehetzt, wo schon andere meiner Klasse standen. Diese warteten allerdings schon 15 Minuten auf das Erscheinen eines Lehrers. Nach dem Moment der allgemeinen Verwirrung kristallisierte sich der Ausfall der ersten 4 Unterrichtsstunden sowie ein völlig geänderter Stundenplan heraus. Da kommt wahrlich Freude auf, wenn man feststellt, man hätte noch etwas mehr Schlaf haben können. Na ja, sh… happens and happens again.
Die Zeit bot allerdings auch die Gelegenheit, mit seinen neuen Kollegen ab zu hängen. Schließlich habe auch ich mein Grüppchen gefunden, in dem man mal die interessanten Themen (alles aus dem IT-Bereich, natürlich) diskutieren kann. Auch ein spontanes Wiedersehen mit einem ehemaligen Mitbewerber hat sich dadurch ergeben. Manchmal sieht man sich im Leben eben zweimal.
In der ersten Schulwoche ereigneten sich noch so einige Unterrichtsausfälle. Um sich in der neuen Umgebung besser zu recht zu finden, war stets der Raumplan zur Hand.
Der Unterricht. Was davon konnte man eigentlich als richtigen Unterricht bezeichnen, so wie man ihn früher von der Schule her kannte? Lehrer sowie Schüler mussten sich zunächst einmal kennen lernen. Daher würde ich die 1. Woche eher mehr als das “Große Kennenlernen” bezeichnen.
Wenn ich mich da an den offiziellen Anfang des ersten Semesters meines Studiums erinnere, war diese Phase deutlich kürzer und ab dem ersten Tag gab es auch schon richtige Vorlesungen mit entsprechendem Stoff.
2. Woche – Jetzt fängt es eigentlich an…
Da größere Veränderungen dem Stundenplan erspart blieben, kann man zumindest jetzt von einem geordneten Tagesablauf mit Unterricht sprechen. Leider machen sich auch die Momente der Langeweile breit, vorallem bei den Leuten mit Vorkenntnissen bzw. die ebenfalls zur Gruppe der Ex-Informatikstudenten zählen. Da sind dann so Dinge, wie die Zahlensysteme der binären bzw. hexadezimalen Zahlen nichts Neues, da ich z.B. das schon ausführlich in der Vorlesung “Rechnerarchitektur und Rechnertechnik” hatte.
Manchmal ist es auch nicht der schon bekannte Stoff, die der/die Lehrende zu vermitteln versucht – nein, auch die Vortragsweise könnte bei ein oder dem anderen Lehrer etwas lebendiger sein. Da hätte ich mir bei den Unterrichtsstunden zu Datenbanken bzw. zu deren Theorie gerne einen meiner ehemaligen Profs gewünscht. Da konnte einer, der die entsprechende Vorlesung dazu hält, das witzig rüber bringen. Aber dennoch hoffe ich, dass mal was Neues kommt. (Denn die Hoffnung stirbt zu letzt, falls sie nicht schon tot ist
)





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