Archive for February, 2010

Von Vista auf Windows 7

Dieses “Windows-wechsel-dich”-Spielchen habe ich auch mal mitgemacht. Schließlich hatte ich ja mal die Möglichkeit angeboten bekommen Windows 7 zu benutzen und das Vista, dass ich auf einem Laptop hatte, war auch nicht ganz das Gelbe vom Ei.

Da ich ein Haufen Programme nutze – ich kann eine Liste von mindestens 30 Programmen aufzählen – dachte ich mir, ok machst du die Upgrade-Installation. Immerhin waren die Versionen passend zueinander. Nach zirka ein einhalb Stunden ist das dann auch über die Bühne gegangen.

Danach schaute ich erstmal, ob alles an Software läuft, was laufen soll. Virtual Box lief zwar, aber der Virtualisierungssoftware fehlten die Treiber, damit man seinen Gastbetriebssytemen Netzwerk zur Verfügung stellen kann. Mit der Neuinstallation des Programmes war dieses Problem erledigt.

Bei meinem Office 2010 Beta erlebte ich allerdings eine böse Überraschung. Word schmierte kurz nach dem Start ab, Outlook pflegte sich bei Klick auf den Reiter “Datei” in die Versenkung zu begeben. In beiden Fällen war immer eine kernel32.dll im Ordner C:/Windows/System32 beteiligt. Ich versuchte Office zu reparieren,  neu zu installieren und im Kompatibilitätsmodus von Windows XP und Vista laufen zu lassen. Nichts funktionierte. Zum Schluss habe ich mir Windows 7 in eine VM installiert und von dort die kernel32.dll kopiert und dann mittels Ubuntu Live CD über die andere drüber kopiert. Brachte auch nicht den ersehnten Erfolg.

WordFehlermeldung

Problemsignatur:
Problemereignisname: APPCRASH
Anwendungsname: WINWORD.EXE
Anwendungsversion: 14.0.4536.1000
Anwendungszeitstempel: 4af1d344
Fehlermodulname: kernel32.dll
Fehlermodulversion: 6.1.7600.16385
Fehlermodulzeitstempel: 4a5bdaad
Ausnahmecode: c0000005
Ausnahmeoffset: 0004f03d
Betriebsystemversion: 6.1.7600.2.0.0.256.48
Gebietsschema-ID: 1031

Zusatzinformationen zum Problem:
LCID: 1031
skulcid: 1031

Outlook Fehlermeldung

Problemsignatur:
Problemereignisname: APPCRASH
Anwendungsname: OUTLOOK.EXE
Anwendungsversion: 14.0.4536.1000
Anwendungszeitstempel: 4af1d60f
Fehlermodulname: kernel32.dll
Fehlermodulversion: 6.1.7600.16385
Fehlermodulzeitstempel: 4a5bdaad
Ausnahmecode: c0000005
Ausnahmeoffset: 0004f03d
Betriebsystemversion: 6.1.7600.2.0.0.256.48
Gebietsschema-ID: 1031

Zusatzinformationen zum Problem:
LCID: 1031
skulcid: 1031

Eigentlich hätte ich Office ignorieren können, weil zum Schreiben von Text nehme ich auch ganz gerne mein OpenOffice her, allerdings benötige ich zum Arbeiten ein Exchange-fähiges E-Mail Programm. Thunderbird und Co. scheiden da aus. Zusätzlich zu diesem Problem, war der Start von Windows 7 auf meinem Rechner ungewohnt langsam. Nach Eingabe des Passwortes dauerte es mehrere Sekunden, bis ich den Desktop zu sehen bekam.
Jetzt, nach der Neuinstallation, sind bisher keine solche extremen Aussetzer aufgetreten. Zwar ist nach der Installation von Windows 7 das Ganze in einer Installtions-Orgie gemündet, aber dafür habe ich nun aktuelle Software auf dem System.

Kernel kompilieren mit Problemen

So was wie den eigenen Linux Kernel kompilieren kennen die meisten Linuxer mitunter. Ich – ja, ich gebe es zu – habe mich vorher fein säuberlich davor gedrückt. Stattdessen habe ich diesen dann über die Paketverwaltung ( bei SuSE mittels YaST ) installiert.

Nun, mit einem virtuellen Slackware sowie dem aktuell stabilen 2.6.32.8 Linux Kernel von kernel.org bewaffnet, habe ich mich mal an das Thema gewagt. Für das nötige Wissen mussten drei Tutorials herhalten (http://www.selflinux.org/selflinux/html/kernel02.html ; http://www.teamunix.de/howto/linuxkernelhowto.php ; http://www.pro-linux.de/NB3/artikel/2/860/kernel-kompilierung.html )

Um es mal ab zu kürzen: Mein erster Kernel ließ sich ohne Probleme kompilieren (max. 1 – 2 Warnings), nur als ich dann den Bootloader soweit hatte und das System eben mit diesem Kernel starten wollte, endete das ganze Unternehmen in einer Kernel Panic. Der zweite Anlauf verlief auch nicht gerade besser. Immerhin hatte ich da dann eine Initiale Ramdisk angelegt, so dass kein Kernel Panic Fehler mehr kam. Dafür wollte dann die Root-Partition partout nicht gefunden werden. Irgendwann, nach der vielen Bastelei habe ich das System soweit geschrottet, das kurzum nichts mehr normal lief. Also nochmal alles neu installiert, um wieder eine saubere Grundlage zu haben.

Mittlerweile bin ich beim dritten Versuch gelandet. Die Root-Partition bleibt auf weiteres für den neuen Kernel verschollen, doch mittlerweile bekomme ich wenigstens die Möglichkeit auf eine Shell im Single User Mode (Runlevel 1 bzw. S) zu operieren.

Allerdings habe ich mittlerweile eine Vermutung, woran das liegen könnte. Bei Slackware ist es üblich z.B. die erste Festplatte eines Systems mit /dev/hda zu bezeichnen. Bei anderen Distris heißt die dann meistens /dev/sda. Wenn dem so ist, darf ich dann die fstab unter /etc umschreiben und hoffen, dass es dann läuft.

UPDATE:

Nachdem ich die fstab und die mtab Datei geändert habe – nämlich von /dev/hd* auf /dev/sd* – kam das System ohne Meckern mit dem neuen Kernel hoch. Boah, nach drei Anläufen geht es endlich!

Zweite Woche des dritten Blocks

Volle Dröhnung oder auch Stress pur

Heute ist Freitag und ich bin ehrlich gesagt froh, dass somit der dritte Schulblock vorbei ist. Es gab fast keinen Tag, an dem nicht eine Klassenarbeit stattgefunden hat. Ich habe dann Fächer wie Angewandte Präsentationstechniken, ITK, Elektro- u. Digitaltechnik sowie Programmiertechnik hinter mich gebracht.
Um den Stoff mir irgendwie ein zu hämmern, habe ich mir “Lernzettel” zusammengeschrieben, wo alles Wichtige aus meiner Sicht drauf stand. Das hat je nach Arbeit mal mehr mal weniger geholfen. Vorallem hatte ich bei der 1. ITK Arbeit das Gefühl, dass die Lehrerin wohl was anderes Wissen wollte, als das, was ich mir aufgeschrieben hatte.
Am wenigsten Schwierigkeiten hatte ich mit der Programmiertechnik-Arbeit. Die Elektrotechnik-Arbeit war auch noch ok, nur für die Digitaltechnik Klausur wurde zu wenig Zeit bemessen – vielen aus der Klasse ging es ebenso. Beide Klausuren (Elektro- und Digitaltechnik) wurden an einem Tag geschrieben. :-(

Es gab aber auch viele fröhliche Momente wie z.B. Netzwerktechnik. Da an diesem Tag Besucher aus verschiedenen europäischen Berufsschulen zu Gast waren, durften wir Rollenspiele zu den Zugriffsverfahren Token-Passing (Token-Ring), CSMA CD und CSMA CA vorführen.

Wie ich schon mal auf dem Twitter-Channel verkündet hatte, ist am Mittwoch komplett der Straßenbahnverkehr zum Erliegen gekommen. Irgendwie konnte ich mich dann zumindest an den Hauptbahnhof retten, von diesem aus musste ich 1 Stunde und 15 Minuten zu Fuß zurücklegen. Ich kam dann so zum Beginn der ersten Pause (ca. 09:30 Uhr) mit Blasen an den Füßen an. Dann schlug mir der Spruch einer Mitschülerin entgegen: “Kommst du jetzt erst?”
Wär’ die Bahn gefahren, wäre ich pünktlich zum Unterrichtsbeginn dagewesen, aber denken wir da mal an Murphy’s Law: “Was schief gehen kann, geht schief.”
Zum Glück gab es solch ein Theater nicht am Freitag. Das wäre wahrscheinlich nicht ganz so gut angekommen, wenn ich erst zum Ende der Klassenarbeit erschienen wäre. :-|

Im Gegensatz zur ersten Woche habe ich etwas mehr Schlaf bekommen. Und jetzt kann ich endlich mal in meinen Büchern lesen!