Archive for the 'Admin in Ausbildung' Category

Wenn der Tag zu wenig Stunden hat

Nur am machen und tun in dieser Woche. Soll heißen, dass ich praktisch unter Dauerstrom stehe, da viel zu viel zu erledigen ist. Klassenarbeiten da, schriftliche Ausarbeitung dort! Zusätzlich darf man nicht vergessen, was noch zu Hause an zu erledigenden Dingen hinzu kommt. Zu vielem bin ich aufgrund Zeitmangels und ungeplanten Ereignissen nicht gekommen und dieser Umstand wird sich heute zu meinem Nachteil auswirken.

Dementsprechend würde ich meine Stimmung als „angepisst“ bezeichnen. Der Tag hat für mich zu wenige Stunden, um mein Pensum abzuarbeiten. Zu mal stehen für den heutigen Tag Doppelklausuren an, bei deren Ergebnis ich mir keine all zu großen Hoffnungen mache. Kaufmännisches Zeugs wird gefragt und ich tauge wahrlich nicht für diesen Bereich. Diese Erkenntnis hat sich in den Jahren bei mir herauskristallisiert. Wenn man Leute in Verkäufer und Techniker unterteilen würde, so würde ich zur letztgenannten Gruppe gehören.
Damit ist der Tag praktisch für mich gelaufen. Man sitzt da und schaut, dass die Zeit rum geht. /*Ironie*/Toller Tag./*Ironie*/

Update

Puh, der Tag ist endlich rum. Mit Ärger im Bauch bin ich dann 20 vor drei in die Straßenbahn gestiegen. Wenn mich einer nach meiner Einschätzung gefragt hätte, wäre wohl dieser Satz gefallen: “Ich mache mir da keine sehr großen Hoffnungen.” Nebenbei ging mir auch das all gegenwärtige “Geschnatter” übel auf die Nerven. Da war es mit meiner Konzentration dahin.

Der Tag endete dann damit, dass ich mit einigen Aufgaben nicht mehr zurecht kam. Nicht mehr weiter wissend, habe ich dann ein Abschlusskommentar zu meiner Situation während der Woche geschrieben. So zu sagen ein letzter Akt der Verzweiflung.

Access Datenbank und OOBase

Heute stand Datenbanken auf dem Stundenplan, genauer gesagt SQL-Abfragen mit der Benutzung von ORDER BY und TOP. Wer öfters mal eine Abfrage in SQL abfassen muss, wird ORDER BY als Möglichkeit zum Sortieren von Datensätzen nach verschiedenen Kriterien kennen und TOP zum Begrenzen der auszugebenden Datensätze benutzt haben.
Nach der Theorie, folgte die Praxis. Für das Praktische ist eine vorgegebene Access-Datenbank zu benutzen. Die entsprechende Datei hatte ich auch griffbereit in einem Ordner liegen, nur Access kam bei mir nicht zum Einsatz. (Access & Co flog ja neulich vom Rechner :-D ) Wozu hat man schließlich OpenOffice Base auf dem Rechner, dachte ich mir so. Und so war es auch. Paar Augenblicke nach dem Verbindungsaufbau zur Access Datenbank schrieb ich einige SQL-Abfragen, die die Aufgaben lösen sollten.

Blockwoche 2

An dieser Stelle folgt nun keine Zusammenfassung der zweiten Blockwoche im neuen Berufsschuljahr. Die zweite Woche im ersten Block ist völlig anders verlaufen

Aber zunächst muss ich einen kleinen Sprung zurück zum Freitag der ersten Blockwoche machen. Auf der Heimfahrt – der Schultag hatte 8 Schulstunden beinhaltet – war meine Stimmung auf den Nullpunkt gefallen. Ein kleiner Teil wurde auch von den Straßenbahnkontrolleuren beigesteuert, die sich in der Bahn auf meiner Heimfahrt befanden.

Viel mehr waren Eindrücke, die ich im Klassenverband, in Gesprächen und anderen Situationen gesammelt habe an der niedergeschlagenen Stimmung beteiligt. Mal leiser, mal lauter kommt dann der Gedanke auf, ob man in manchen Konstellationen nur ein fünftes Rad am Wagen ist. Mit Konstellationen meine ich z.B. Gruppenarbeiten oder andere Momente, in denen gesellige Runden gebildet werden.

Als sich ein Grüppchen gefunden hatte – Teilnehmerzahl war auf 4 Leute begrenzt – wurde ich gefragt, in welcher Gruppe ich sei.

“In keiner. Nach mir hat ja schließlich kein Hahn gekräht.”

Aufnehmen konnte mich dieses Grüppchen auch nicht, da es schließlich komplett war.

“Ich mache zur Not alles allein, wenn sich keiner findet”, habe ich dann schnell nachgesetzt. Anderen Leuten nachrennen habe ich mir abgewöhnt. Ich bin lange genug diesen in Schule und Studium nachgelaufen, ohne dass sich groß etwas geändert hätte. Damit war bei mir das Maß erneut voll.

“Dann bleibe ich mit dem [Hintern] zu Hause. Mir reicht’s”, ließ ich am vergangenen Freitag Nachmittag fallen. Innerlich komplett angepisst. Folglich habe ich auch nichts von der Berufsschule zu berichten, wenn’s einem nicht gut geht. Die oben geschilderte Situation war nicht die einzige, die mich als das fünfte Rad am Wagen fühlen lässt. Ich habe dann mit Wut und Traurigkeit zu kämpfen. Da fällt es schwer die Fassung zu behalten.

Lehrjahr, das zweite

Am Montag dieser Woche begann das nächste Berufsschuljahr für andere und für mich. Heute ist auch schon die erste Woche des ersten Blocks vorbei. Die Müdigkeit, erzeugt durch das Schlafdefizit, welches ich mir pro Tag einhandle, greift nach mir. Die Schultage sind länger geworden; vor 16:00 Uhr bin ich nie zu Hause. Nach mitunter vollen acht Schulstunden dröhnt mir der Kopf, während ich mich auf der Heimfahrt befinde, mit immer wieder zufallenden Augenlidern.

Zuhause gibt’s dann auch noch was zu erledigen, was sich dank Unterstützung in Grenzen hält. Heute fand der erste Differnzierungsunterricht statt. Sprich alle werden nach ihren Berufen getrennt. Anwendungsentwickler durften sich in 6 Schulstunden PT (Programmiertechnik) mit Java vergnügen; Kaufleute hatten stattdessen ITK (die Ausschreibung der Abkürzung habe ich nicht parat, aber es hat sehr viel mit kaufmännischen Zeugs zu tun). NWT (Netzwerktechnik) hatten dann die Systemintegratoren.

In der Differenzierung hieß das für mich mit Wireshark den ein- und abgehenden Datenverkehr an der Netzwerkschnittstelle mitzuverfolgen und Fragen, die man im Online-Lern-System genannt Moodle fand, zu beantworten. Später kam auch noch aktives und passives FTP dran. Ich hatte schon etwas Vorbildung, was die Aufgaben aus dem Moodle anbelangte. Nur NPAT (Network Port Adress Translation) war mir vorher noch nie über den Weg gelaufen.

Das Experiment Mailserver 2

Nach viel Gebastel und Howto-Lesen, habe ich einen mehr oder minder funktionstüchtigen Mailserver in einer VM.
Das heißt, das System führt diese Vorgänge erfolgreich aus:

  1. Fetchmail: E-Mails von einem E-Mail Konto bei einem Provider abholen und dem jeweiligen User zu spielen.
  2. Postfix: E-Mails lokal und zum anderen Mailserver für den Versand transportieren.
  3. Cyrus: Benutzer können sich am IMAP Server anmelden und ihre Mails verwalten.

Wenn ich rückblickend auf meine Versuche zu diesem Thema schaue, muss ich sagen, dass es schon eine harte Geburt war bis das System in dieser Konstellation lief.
Die beiden Anläufe unter zwei verschiedenen Suse Versionen (10.1 und 11.1) waren leider nicht von Erfolg gekrönt, sondern ließen mich eher verzweifeln. Unter Fedora war statt Yast-Frontend Handarbeit in Gestalt von Konfigurationsdateien editieren, Dienste starten und Testen der jeweiligen Konfiguration angesagt.
Immerhin habe ich neben dem laufenden Server jetzt eine strukturierte Anleitung zusammengeschrieben, die man auch als Anleitung bezeichnen kann.

Was jetzt noch als Feature hinzugefügt werden muss, ist das Versenden aus einem E-Mail Client wie Thunderbird. Das geht bei mir nämlich noch nicht. Muss wahrscheinlich noch was SMTP-artiges eingerichtet werden, damit der Server selbst E-Mails von einem Clientrechner, der seine Mails verschicken möchte, annimmt.

Das Experiment Mailserver

Ich bin immer noch dabei, in einer VM einen einfachen E-Mail Server unter einem Linux System ein zu richten. Zwei große Anläufe habe ich schon auf verschiedenen OpenSuSE Versionen unternommen, allerdings mit eher bescheidnen Erfolg. Irgendwann habe ich bei den Suse Systemen die Versuche aufgegeben, weil ich nur noch genervt war.

Derzeit läuft bei mir ein dritter Versuch auf einer Fedora VM. Fetchmail und Postfix laufen bei mir momentan zufriedenstellend. Am meisten hat mich der Umstand, dass ich von meinem System mittels Relayhost versenden kann, erfreut.

Was jetzt noch fehlt, ist ein funktionierender IMAP Server (Cyrus IMAP). In die Konfiguration muss ich mich allerdings noch reinfinden.

Ein anstrengender Tag geht zu Ende

Nach diesem Tag bin ich froh endlich entspannt vor dem Blog zu sitzen.

Die heutige PT-Arbeit hatte leider sehr viel Schreibarbeit beinhaltet. Da gab’s dann so “nette” Aufgaben wie einen sogenannten Tisch-Test. Wer als Programmierkundiger diesen Begriff nicht kennt, der kann sich etwa einen Debugger-Lauf im Einzelschrittmodus auf einem Stück Papier vorstellen.

Schritt Var1 Var2 VarN
1)
2)
…)

So in etwa keine eine Tabelle für einen Tisch-Test aussehen. Mit Schritt ist die die jeweilige Anweisung innerhalb des Programmtextes gemeint. Pro Schritt werden die Werte der aufgelisteten Variablen dokumentiert.

Bei etwas umfangreicheren Programmen macht das auf die Dauer keinen Spaß mehr. (Gedankt sei hier dem / den Erfinder/n des Debuggers J )

Direkt nach dieser Arbeit musste ich die Klausur im Fach Datenbanken nachholen. Damit war ich relativ schnell fertig, dafür machte sich dann ein drückender Schmerz um den Bereich des linken Auges bemerkbar. Mit einsetzender Müdigkeit musste ich noch ein paar Besorgungen machen, im Haushalt Ordnung schaffen sowie zum krönenden Abschluss was Essbares kredenzen.

Jetzt, zu fortgeschrittener Stunde bin ich dementsprechend platt.

Nur noch morgen

Der vorletzte Schulblock ist fast schon vorbei. Nur noch der morgige Mittwoch trennt mich vor einem verlängertem Wochenende. Der Großteil der Klausuren liegt hinter mir und es ist zum Teil gar nicht mal so übel gelaufen. Danach sieht mich die Berufsschule für die nächsten vier Wochen nicht.
Damit geht eine sehr lusitge Zeit wieder zu Ende.

Stattdessen kommt Zeit für neue Dinge, die in dem Lernstress untergegangen sind. Zum Beispiel könnte ich mal wieder etwas mit Java machen. Die Kenntnisse zumindest wieder auffrischen. (Da könnte was eingerostet sein :-) )
Der Donnerstag und der Freitag des verlängerten Wochenende sind bei mir schon fest verplant. Vor allem auf den Donnerstag freue ich mich. Da ist gemeinsames Linux-Mailserver-Konfigurieren angesagt oder, in anderen Worten ausgedrückt: Linux verbindet.
Immerhin kann ich so der Windows-Einöde entfliehen. :-D

Zweite Woche des dritten Blocks

Volle Dröhnung oder auch Stress pur

Heute ist Freitag und ich bin ehrlich gesagt froh, dass somit der dritte Schulblock vorbei ist. Es gab fast keinen Tag, an dem nicht eine Klassenarbeit stattgefunden hat. Ich habe dann Fächer wie Angewandte Präsentationstechniken, ITK, Elektro- u. Digitaltechnik sowie Programmiertechnik hinter mich gebracht.
Um den Stoff mir irgendwie ein zu hämmern, habe ich mir “Lernzettel” zusammengeschrieben, wo alles Wichtige aus meiner Sicht drauf stand. Das hat je nach Arbeit mal mehr mal weniger geholfen. Vorallem hatte ich bei der 1. ITK Arbeit das Gefühl, dass die Lehrerin wohl was anderes Wissen wollte, als das, was ich mir aufgeschrieben hatte.
Am wenigsten Schwierigkeiten hatte ich mit der Programmiertechnik-Arbeit. Die Elektrotechnik-Arbeit war auch noch ok, nur für die Digitaltechnik Klausur wurde zu wenig Zeit bemessen – vielen aus der Klasse ging es ebenso. Beide Klausuren (Elektro- und Digitaltechnik) wurden an einem Tag geschrieben. :-(

Es gab aber auch viele fröhliche Momente wie z.B. Netzwerktechnik. Da an diesem Tag Besucher aus verschiedenen europäischen Berufsschulen zu Gast waren, durften wir Rollenspiele zu den Zugriffsverfahren Token-Passing (Token-Ring), CSMA CD und CSMA CA vorführen.

Wie ich schon mal auf dem Twitter-Channel verkündet hatte, ist am Mittwoch komplett der Straßenbahnverkehr zum Erliegen gekommen. Irgendwie konnte ich mich dann zumindest an den Hauptbahnhof retten, von diesem aus musste ich 1 Stunde und 15 Minuten zu Fuß zurücklegen. Ich kam dann so zum Beginn der ersten Pause (ca. 09:30 Uhr) mit Blasen an den Füßen an. Dann schlug mir der Spruch einer Mitschülerin entgegen: “Kommst du jetzt erst?”
Wär’ die Bahn gefahren, wäre ich pünktlich zum Unterrichtsbeginn dagewesen, aber denken wir da mal an Murphy’s Law: “Was schief gehen kann, geht schief.”
Zum Glück gab es solch ein Theater nicht am Freitag. Das wäre wahrscheinlich nicht ganz so gut angekommen, wenn ich erst zum Ende der Klassenarbeit erschienen wäre. :-|

Im Gegensatz zur ersten Woche habe ich etwas mehr Schlaf bekommen. Und jetzt kann ich endlich mal in meinen Büchern lesen!

Erste Woche des dritten Blocks erledigt

Wenig geschlafen und erste Arbeit

So in etwa ließe sich der Verlauf der ersten Woche aus meiner Sicht zusammenfassen. Insgesamt habe ich durchschnittlich 5 1/2 Stunden pro Nacht an Schlaf zugebracht – viel zu wenig, um ausgeschlafen zu sein. Aber was tut man nicht um rechtzeitig in der Berufsschule anzukommen, damit man ja auch zur ersten pünktlich ist. Dafür hätte ich ohne weiteres im Bus sitzend einschlafen können.
Dafür gab’s dann vor Ort viel zu lachen. Vor allem wenn man so kleine Anektoden zum Schulnetzwerk zu hören bekommt und was es darin zu sehen gab, was da hätte besser nicht sein sollen ;-)
Während der Woche habe ich versucht mich so gut wie möglich auf die anstehende ITK-Arbeit am Donnerstag (28.01.2010) vor zu bereiten, obwohl das nicht wirklich mein Lieblingsfach ist. Habe schon auf der Oberstufe POWI (Politik und Wirtschaft) nicht verknusen können und war recht dankbar, dass ich es mit erreichen der 13ten abgeben konnte.

Für die zu schreibenden Arbeiten gibt es eigene Arbeitsräume, in denen die Tische einzeln und in Reihe stehen. Das macht noch etwas mehr Eindruck als ein “normaler” Klassenraum.
Wie ich in der ITK-Arbeit abgeschnitten haben könnte, kann ich nicht so ganz einschätzen, hoffe stattdessen, dass alles soweit gepasst hat.

Lachen, Lachen und nochmals Lachen

Gelacht habe ich in der ersten Woche recht viel. Es gab auch immer wieder Anlässe dazu. Und da meine lieben Freunde vom Magenta farbenen T um mich herum waren, war es noch ein etwas mehr lustiger.

In der nachfolgenden Woche gibt es dann schulmäßig die volle Dröhnung