Archive for the 'Laufzeit' Category

Ebenfalls erwischt

Kaum am Montag aus dem Bus ausgestiegen und auf der Arbeit angekommen, haben mich erste Wellen von Kälte und unerträglicher Hitze überrollt. Wenig später kamen dann auch noch Kopfschmerzen und Schwindelgefühle hinzu. Das Paradoxe daran ist, dass ich am Morgen, bevor ich in den Bus eingestiegen bin, überhaupt keine derartigen Beschwerden hatte. Am Montagabend habe ich mich anschließend gleich ins Bett begeben.
Am nächsten Tag habe ich mich auf den Weg zum Arzt begeben, allerdings war das mit anhaltendem Schwindelgefühlen nicht ganz so einfach. Deshalb habe ich auch auf die Möglichkeit mit dem Rad zu fahren, verzichtet.
Mittlerweile darf ich Tabletten gegen Hals- und Kopfscherzen einwerfen sowie Tee trinken.

Resümee zum 1. Block

Morgen, um diese Zeit – 17:46 Uhr – habe ich den ersten Unterrichtsblock in der Berufsschule hinter mich gebracht. Zeit also, dass ich die vergangenen Tage im Kopf Revue passieren lasse. (Immerhin, ein Thema zum Schreiben hätte ich damit jetzt.)

Die zwei Wochen des Blockunterrichts setzten sich aus Momenten des Chaos, des Spaßes und der Langeweile zusammen – ums mal grob zu beschreiben. 8-)

1. Woche – Momente des Chaos und der Überraschungen

Montag, den 28.09.2009, ging es offiziell für mich und natürlich die anderen los. Ich kam am Montag etwa fast eine viertel Stunde zu spät, da die Fahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht ganz so kurz gedauert hatte, wie ich es angenommen hatte. Also kaum nach Ausstieg aus der Straßenbahn zum Unterrichtsraum gehetzt, wo schon andere meiner Klasse standen. Diese warteten allerdings schon 15 Minuten auf das Erscheinen eines Lehrers. Nach dem Moment der allgemeinen Verwirrung kristallisierte sich der Ausfall der ersten 4 Unterrichtsstunden sowie ein völlig geänderter Stundenplan heraus. Da kommt wahrlich Freude auf, wenn man feststellt, man hätte noch etwas mehr Schlaf haben können. Na ja, sh… happens and happens again.

Die Zeit bot allerdings auch die Gelegenheit, mit seinen neuen Kollegen ab zu hängen. Schließlich habe auch ich mein Grüppchen gefunden, in dem man mal die interessanten Themen (alles aus dem IT-Bereich, natürlich) diskutieren kann. Auch ein spontanes Wiedersehen mit einem ehemaligen Mitbewerber hat sich dadurch ergeben. Manchmal sieht man sich im Leben eben zweimal.

In der ersten Schulwoche ereigneten sich noch so einige Unterrichtsausfälle. Um sich in der neuen Umgebung besser zu recht zu finden, war stets der Raumplan zur Hand.
Der Unterricht. Was davon konnte man eigentlich als richtigen Unterricht bezeichnen, so wie man ihn früher von der Schule her kannte? Lehrer sowie Schüler mussten sich zunächst einmal kennen lernen. Daher würde ich die 1. Woche eher mehr als das “Große Kennenlernen” bezeichnen.

Wenn ich mich da an den offiziellen Anfang des ersten Semesters meines Studiums erinnere, war diese Phase deutlich kürzer und ab dem ersten Tag gab es auch schon richtige Vorlesungen mit entsprechendem Stoff.

2. Woche – Jetzt fängt es eigentlich an…

Da größere Veränderungen dem Stundenplan erspart blieben, kann man zumindest jetzt von einem geordneten Tagesablauf mit Unterricht sprechen. Leider machen sich auch die Momente der Langeweile breit, vorallem bei den Leuten mit Vorkenntnissen bzw. die ebenfalls zur Gruppe der Ex-Informatikstudenten zählen. Da sind dann so Dinge, wie die Zahlensysteme der binären bzw. hexadezimalen Zahlen nichts Neues, da ich z.B. das schon ausführlich in der Vorlesung “Rechnerarchitektur und Rechnertechnik” hatte.

Manchmal ist es auch nicht der schon bekannte Stoff, die der/die Lehrende zu vermitteln versucht – nein, auch die Vortragsweise könnte bei ein oder dem anderen Lehrer etwas lebendiger sein. Da hätte ich mir bei den Unterrichtsstunden zu Datenbanken bzw. zu deren Theorie gerne einen meiner ehemaligen Profs gewünscht. Da konnte einer, der die entsprechende Vorlesung dazu hält, das witzig rüber bringen. Aber dennoch hoffe ich, dass mal was Neues kommt. (Denn die Hoffnung stirbt zu letzt, falls sie nicht schon tot ist :-P )

Umzug auf einen neuen Server

Weil ich gestern im Forum meines Hosters erfahren hab, dass dieser einen älteren Datenbankserver bald abschalten wird, habe ich gestern Abend bzw. Nacht noch schnell eine Übertragung der Blog-Datenbank durchgeführt. Allerdings hab ich jetzt ein Zeichensatzproblem: Alle deutschen Sonderzeichen wie ä, ö, ü oder ß werden auf der Seite nun so dargestellt � . Darum nicht wundern, wenn’’s jetzt im Moment seltsam aussieht. Ich bin noch am Erarbeiten einer Lösung, die dieses Problem

Da hätte ich auch gern mal mitgemacht

Manchmal ergibt sich ein bisschen Zeit zum Lesen. Ich klicke mich munter druch die Artikel des Linux Magazin in der Server Kategorie. Lese da auch diesen Artikel, wo es um das neue Cray XT5 Cluster des ETH Zürich geht. Schade, das der im letzten Absatz erwähnte Einführungskurs schon längst vorrüber ist. :cry:

Die Vorraussetzungen (ein Laptop mit SSH) hätte ich erfüllen können. Das wäre mal ein Erlebnis der besonderen Art gewesen. Schade, Schade, Schade… :cry:

Oh, heute ist Sysadmin Day 2009

Gerade so auf Golem gelesen. Den Tag gibt es schon seit zirka Zehn Jahren, ohne dass ich vorher sonderlich was darüber wusste. Nun ist das anders, da ich so allmählich selbst zur Gruppe der Systemadministratoren gehöre.

In der Realität – auch Alltag genannt -  wird den Admins sicherlich nicht all zu häufig gedankt. (Ausnahmen mag es geben, das schließe ich an dieser Stelle nicht aus.)

Über die Vorschläge für Dankesgeschenke musste ich ein klein wenig schmunzeln.

Eine PS3 muss ich ja nicht unbedingt haben, aber so ‘ne binäre Armbanduhr wäre mal was Feines.

Real Life Routing

Wie passend:
Ich lese mich gerade ein wenig in den Begriff des Routings ein und plane nebenbei meine tägliche Fahrradstrecke. Mmh, leider habe ich bisher keinen kürzeren Weg entdeckt, als den, den ich jeden Tag zurücklege. Und leider muss ich in diesem Fall etwas auf die Zeit achten, da es anschließend mit den öffentlichen Verkersmitteln weitergeht bzw. weiter gehen muss.

Dann werde ich vorerst bei der alten Strecke, pardon, Route bleiben.

Kleiner Post für den Technorati Bot

Technorati Profile
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Kein Glück bei Tonbeller

Auch nach dem viel versprechenden Praktikum in der bensheimer Firma, gab es für mich kein nachträgliches Osterei in Form eines Jobs als Softwareentwickler. Allerdings ist es dem Entscheider schwer gefallen mich abzulehnen, da ich mich im Praktikum von meiner besten Seite gezeigt habe.

Dafür möchte er aber gerne bei einem nächsten Vorstellungsgespräch als Referenz für mich dienen, was ich richtig toll finde. Immerhin war es eine tolle Zeit, die ich dort verbracht habe. Und falls alle Stricke reißen sollten, dürfte ich gerne ein längeres Praktikum bei Tonbeller machen. (Was dann sicherlich auch lohnender wäre, da man dann Zeit für ein richtiges Projekt hätte.)

Gestern, als der Anruf mit der Absage kam, war ich ziemlich enttäuscht über diesen Verlauf. Denn mir ist mein damaliger Kontaktpartner, der zu gleich auch mein Betreuer war, ein wenig ans Herz gewachsen.

:cry:

Abschluss meines Praktikums

Jetzt, wo ich schon ein paar Stunden wieder zu Hause bin, macht mich das Ende dieses Tages (08.04.2009) ein wenig wehmütig. Drei tolle Tage mit viel Abwechslung im schönen Bensheim sind zu Ende gegangen. :cry: Ich habe während des Praktikums bei TONBELLER viel und vor allem Siron gelernt.

Ich habe ein paar Impressionen per Handy eingefangen, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Die Bilder sind mal mehr, mal weniger gut gelungen wegen der unterschiedlichen Lichtverhältnisse.

Bensheim bei Sonnenschein

Bensheim bei Sonnenschein

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1. Tag – Praktikum

Siron und ich

Heute war ich in Sachen Praktikum wieder in Bensheim unterwegs. Heute war auch das erste Mal, dass ich in der Programmiersprache Siron “tätig” werden durfte. Um es vorne weg zu sagen: Siron ist wede C noch Java!

Das fällt schon auf, wenn man sich die übrigens deutschsprachigen Konstrukte, die Pedants z.B. für if … else oder int zahl = 5 bilden, anschaut. Ok, das ist Syntax, in die man intuitiv leicht rein kommt, aber für jemand, der wie ich vorher überwiegend in Java und in C programmiert hat, erscheinen gewisse Konzepte und Eigenheiten als etwas gewöhnungsbedürftig.

Daher habe ich mich bei einer relativ einfachen Aufgabe (“Finde den größten bzw. kleinsten Wert aus einer Folge”) vom Feinsten geärgert, weil ich aus dem Kopf in fünf Minuten einen C oder Java Quelltext hätte schreiben können, ohne dabei sonderlich nachzudenken. Nun ging das aber in Siron nicht wie in C oder Java. Denn in Siron gibt es sowas wie implizite Schleifen. (Spätestens jetzt hat wohl der geneigte Leser Probleme meinen Ausführungen zu folgen :-P ) Ok, ich versuche diesen Begriff einigermaßen verständlich zu erklären:

Implizite Schleife: In Siron gibt es Anweisungen (zum Beispiel die hole – Anweisung, die Datensätze aus einer Datei liest), die so wirken, als hätte man gerade ein Schleifenkonstrukt wie die for- oder while-Schleife hingeschrieben. Nachfolgende Befehle (zum Beispiel für die Bildschirmausgabe) verhalten sich dann so, als stünden sie innerhalb dieser Schleife. Somit schreibt die Ausgaberoutine den jeweiligen Wert, der gerade im Verlauf der impliziten Schleife erzeugt wurde, auf den Bildschirm.

Ein Kabel, das verbindet

Ah ja, das ist auch noch eine schöne Anekdote: zum Üben von Siron, durfte ich auf einem hp Notebook programmieren. Allerdings war der Akku soweit erschöpft, dass ein Kabel her musste. Na gut, dann kann ich ja programmieren bis ultimo, dachte ich mir so. Denkste! Wenig später kam dann der Chef meines Praktikumsbetreuers und sagte mit sehr netter Stimme: “Ich muss Ihnen jetzt mal den Saft klauen.” – “Der Akku reicht etwa für eine Stunde und fünzehn Minuten. Der Computer wird sich schon beschweren, wenn er wieder Strom braucht”, antwortete ich. Als der verfügbare Strom immer geringer wurde, musste das Kabel vom Laptop meines Betreuers als Ersatz dienen. Glücklicherweise waren alle drei Benutzten Laptops von hp, sodass das mit dem Kabel kein Problem war.

Wenn ein tragbarer Computer drohte leer zu werden, musste man sich vom jeweiligen Kollegen eins borgen. Irgendwann ist es dann doch passiert: mitten im Programmieren, schaltete sich mein hp Notebook ab. Ein unfreiwilliges “Ende im Gelände” könnte man sagen. Zum Glück tauchte wenig später ein passendes Kabel auf und nach einem Reboot von Windows XP Professional ging es auch gleich weiter.